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Die Bremer Stadtmusikanten ein personalisiertes Kinderbuch mit deinem Kind als Held

Ein Esel, ein Hund, eine Katze, ein Hahn – und ein sehr lautes Lied

Der alte Esel aus der Mühle ist zu müde, um noch Säcke zu tragen. Also zieht unser Held mit ihm los nach Bremen, um Stadtmusikant zu werden. Unterwegs kommen ein müder Hund, eine traurige Katze und ein lauter Hahn dazu. Im dunklen Wald finden sie ein Räuberhaus, klettern am Fenster einander auf den Rücken und singen so laut, dass die Räuber davonlaufen – und das kleine Haus wird ihr Zuhause.

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Farbpalette: warm lantern amber, forest moss green and twilight plum

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Der müde alte Esel macht sich auf nach Bremen
Der müde alte Esel macht sich auf nach Bremen
Die große Musik der vier Freunde am Fenster der Räuber
Die große Musik der vier Freunde am Fenster der Räuber
Ein fröhlicher Musikabend im kleinen Haus im Wald
Ein fröhlicher Musikabend im kleinen Haus im Wald

Die Bremer Stadtmusikanten: die ganze Geschichte

Es war einmal ein alter grauer Esel, der lebte bei einer Mühle. Viele lange Jahre hatte er die schweren Mehlsäcke von der Mühle zum Markt getragen, ohne sich ein einziges Mal zu beklagen. Aber nun war er alt geworden, seine Beine waren müde, und jeder Sack kam ihm schwerer vor als der vorige.

„Du hast genug gearbeitet, alter Freund“, sagte der Müller eines Morgens und klopfte ihm den Hals. „Jetzt darfst du dich ausruhen. Säcke trägst du keine mehr.“

Der Esel sah die Mühle an und die Säcke, die neben der Tür gestapelt waren, und dachte lange nach. „Zum Säcketragen bin ich zu alt“, sagte er endlich, „aber zum Singen bin ich noch lange nicht zu alt. Ich gehe nach Bremen und werde Stadtmusikant.“

Die kleine Tochter des Müllers hatte jedes Wort gehört. „Dann komme ich mit“, sagte sie, „damit du unterwegs nicht so allein bist.“

Der Müller lachte und schüttelte den Kopf, und er steckte ihr einen Laib Brot in die Tasche. „Na, dann zieht los, ihr zwei“, sagte er. „Und bringt mir ein Lied mit nach Hause.“

So machten sich das Mädchen und der Esel auf den Weg. Sie gingen die lange Landstraße entlang, an dem Wegweiser vorbei, der nach Bremen zeigte, und hinter ihnen wurde die Mühle immer kleiner.

Sie waren noch nicht weit gekommen, da fanden sie einen alten Jagdhund am Wegrand liegen, der japste, als wäre er hundert Meilen gelaufen.

„Was japst du denn so, alter Packan?“, fragte das Mädchen.

„Ach“, seufzte der Hund, „ich bin zu alt für die Jagd. Meine Beine wollen nicht mehr rennen, und nun will mein Herr mich nicht mehr haben. Was soll ich bloß tun?“

„Komm mit uns nach Bremen“, sagte das Mädchen. „Wir werden Stadtmusikanten. Der Esel spielt die Laute, und du kannst die Pauke schlagen.“

Das gefiel dem Hund, und er stand auf und trabte neben ihnen her.

Ein Stück weiter saß eine alte getigerte Katze mitten auf dem Weg und machte ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter.

„Was ist dir denn über die Leber gelaufen, alte Bartputzerin?“, fragte das Mädchen.

„Ich werde alt“, sagte die Katze, „meine Zähne sind stumpf, und ich sitze lieber hinter dem warmen Ofen und schnurre, als nach Mäusen zu jagen. Darum sagt die Hausfrau, ich sei zu nichts mehr nütze. Wo soll ich nun hin?“

„Komm mit uns nach Bremen“, sagte das Mädchen. „Du verstehst dich doch auf Nachtmusik. Du kannst bei uns singen.“

Das ließ sich die Katze nicht zweimal sagen, und sie ging mit.

Bald kamen die vier an einem Bauernhof vorbei. Da saß auf dem Hoftor ein roter Hahn und krähte aus Leibeskräften.

„Kikeriki! Kikeriki!“

„Du krähst ja, dass die Wolken wackeln“, sagte das Mädchen. „Was hast du denn?“

„Die Bäuerin sagt, ich sei viel zu laut“, antwortete der Hahn, „und morgen muss ich fort. Darum krähe ich heute, so laut ich kann, solange ich noch ein Tor zum Krähen habe.“

„Dann komm mit uns“, sagte das Mädchen. „Du hast eine gute, kräftige Stimme, und wenn wir alle zusammen musizieren, dann klingt das ganz prächtig!“

Der Hahn flatterte vom Tor herunter, und nun waren sie zu fünft auf dem Weg nach Bremen.

Aber Bremen war weit, und an einem Tag konnten sie es nicht erreichen. Am Abend kamen sie in einen großen, dunklen Wald, und dort wollten sie übernachten. Der Esel und der Hund legten sich unter einen großen Baum, die Katze machte es sich auf einem Ast bequem, das Mädchen rollte sich auf einer moosigen Wurzel zusammen, und der Hahn flog bis ganz oben in den Wipfel, wo es für ihn am sichersten war.

Bevor er einschlief, schaute der Hahn noch einmal nach allen Seiten. „Ich sehe ein Licht!“, rief er herunter. „Da drüben muss ein Haus sein.“

„Dann lasst uns hingehen“, sagte das Mädchen, „denn ein Bett im Haus ist besser als ein Bett im Moos.“

Also gingen sie auf das Licht zu, und es wurde heller und größer, bis sie vor einem kleinen Haus mit einem leuchtenden Fenster standen. Der Esel, als der Größte, schlich sich heran und schaute hinein.

„Was siehst du, Grauschimmel?“, flüsterte der Hahn.

„Ich sehe einen Tisch voller guter Sachen zum Essen und Trinken“, sagte der Esel, „und Räuber sitzen drum herum und lassen es sich gut gehen.“

„Das wäre was für uns“, sagte das Mädchen. Und gemeinsam dachten sie sich einen Plan aus.

Der Esel stellte sich mit den Vorderhufen auf das Fensterbrett. Der Hund sprang dem Esel auf den Rücken. Die Katze kletterte auf den Hund. Und der Hahn flog hinauf und setzte sich der Katze auf den Kopf. Das Mädchen stellte sich ein Stück zurück in den mondhellen Garten und hob die Hände.

„Eins“, flüsterte sie. „Zwei … drei!“

Und alle fingen zugleich mit ihrer Musik an. Der Esel schrie, der Hund bellte, die Katze miaute und der Hahn krähte, und sie purzelten mit großem Getöse durchs Fenster in die Stube. Die Räuber fuhren erschrocken auf, denn sie glaubten, ein Gespenst sei hereingekommen, und rannten zur Tür hinaus und in den Wald, so schnell ihre Beine sie trugen.

Da setzten sich die fünf Freunde an den Tisch und aßen, als sollten sie einen ganzen Monat lang hungern.

Als sie fertig waren, bliesen sie die Kerzen aus, und jeder suchte sich einen Schlafplatz. Der Esel legte sich draußen ins weiche Stroh, der Hund hinter die Tür, die Katze auf den Herd zu der warmen Asche, der Hahn auf den Hahnenbalken, und das Mädchen auf die Holzbank unter eine bunte Flickendecke.

Um Mitternacht sahen die Räuber, dass im Haus kein Licht mehr brannte und alles still war. „Vielleicht sind wir zu schnell davongelaufen“, sagte der Hauptmann, und er schickte einen Räuber zurück, um nachzusehen.

Der Räuber schlich mit einer Kerze in die Küche. Da sah er am Herd zwei helle, glühende Augen und hielt sie für glimmende Kohlen. Er beugte sich hinunter, um seine Kerze daran anzuzünden. Aber es waren die Augen der Katze! Die Katze fauchte und prustete. Der Hund sprang hinter der Tür auf und bellte. Der Esel im Hof schrie. Und der Hahn auf dem Balken wachte auf und krähte: „Kikeriki!“

Der Räuber lief, so schnell er konnte, zu seinem Hauptmann zurück. „In dem Haus sitzt eine Hexe, die hat mich angefaucht“, keuchte er, „und hinter der Tür steht ein Mann, der knurrt, und im Hof liegt ein schwarzes Ungetüm, das brüllt, und oben auf dem Dach sitzt der Richter und ruft: ‚Bringt mir den Schelm her!‘ Da gehe ich nie wieder hin!“

Und die Räuber gingen auch nie wieder hin.

Den fünf Freunden aber gefiel das kleine Haus so gut, dass sie gar nicht mehr nach Bremen weiterzogen. Jeden Abend machten sie vor der Tür Musik: Sie schrien und bellten, miauten, krähten und sangen. Und eines Abends hörte der Müller die Musik weit weg in seiner Mühle, folgte ihr mit seiner Laterne durch den Wald und kam zum Abendessen. Und er sagte, eine schönere Kapelle habe er noch nie gehört.

Rollen für deine Familie

Füge diese Personen zum Buch hinzu – sie übernehmen diese Rollen mit ihren eigenen Gesichtern. Alle weiteren Personen, die du hinzufügst, kommen als sie selbst an der Seite der Hauptfigur vor.

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