Der Geburtstagswunsch ein personalisiertes Kinderbuch mit deinem Kind als Held
Eine Torte, ein geheimer Wunsch, ein kleiner Stern
Unser Held hat Geburtstag, und als die Kerzen ausgehen, kringelt sich ihr Rauch zu einem winzigen Wunschwichtel. Gemeinsam segeln sie im Papierboot über die Bowle, schweben an Luftballons davon und besuchen das Land, in dem Wünsche wie Laternen leuchten. Pünktlich zur Torte zurück erlebt unser Held, wie ein geheimer Wunsch leise wahr wird.
Farbpalette: candle gold, frosting pink and party sky blue
Beispielseiten
Beispielillustrationen aus dieser Geschichte. Dein Buch wird mit deinem eigenen Kind als Hauptfigur in den Farben dieser Geschichte gezeichnet.



Beispielbücher
Der Geburtstagswunsch: die ganze Geschichte
Heute hatte Mia Geburtstag, und das ganze Haus war bereit für das Fest. Überall schaukelten Luftballons, rote, gelbe und blaue. Draußen im Garten stand ein langer Tisch mit einer bunten Tischdecke, an einem Ende ein Stapel Geschenke in glänzendem Papier, und auf jedem Platz lag ein Partyhütchen.
Alle waren gekommen: Mama und Papa, Tante Rosi und Onkel Tom, die Cousins und Cousinen und Mias Freunde aus der Nachbarschaft. Sie setzten sich die spitzen Hütchen auf und nahmen auf beiden Seiten des Tisches Platz. Mia saß ganz oben in der Mitte, da, wo das Geburtstagskind immer sitzt.
Dann kam Mama aus der Küche und trug die Torte herein. Sie war rund und hoch, mit rosa Zuckerguss und kleinen Zuckerblumen, und die Kerzen darauf brannten schon. Ihre winzigen Flammen flackerten und zwinkerten.
„Zum Geburtstag viel Glück“, sangen alle, „zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag, liebe Mia, zum Geburtstag viel Glück!“
„Jetzt darfst du dir etwas wünschen“, sagte Papa. „Aber nicht verraten, sonst geht der Wunsch nicht in Erfüllung.“
Mia beugte sich über die Torte. Sie kniff die Augen fest zu. Sie dachte an das, was sie sich mehr als alles auf der Welt wünschte, und sie wünschte es sich ganz fest, ganz innen drin, wo es niemand hören konnte. Dann holte sie tief Luft, blies die Backen auf und pustete.
Fffft! Alle Kerzen gingen auf einmal aus, und alle jubelten und klatschten.
Aber Mia schaute nicht zu den Gästen. Sie schaute auf den Rauch. Er kringelte sich in dünnen grauen Fäden von den Kerzen hoch, rundherum und rundherum, und dann, direkt vor ihrer Nase, drehte er sich zu einem winzigen leuchtenden Stern. Der Stern hatte zwei helle Äuglein und ein Lächeln, und er winkte ihr zu.
Mia lehnte sich zurück und staunte mit offenem Mund. Tante Rosi verteilte gerade die Servietten, und die Cousins befühlten neugierig die Geschenke. Niemand sonst hatte etwas gesehen.
„Hallo, Mia“, flüsterte der kleine Stern mit einer Stimme wie ein Silberglöckchen. „Ich bin der Wunschwichtel und passe auf die Geburtstagswünsche auf. Möchtest du sehen, wohin dein Wunsch geflogen ist?“
Mia nickte ganz schnell.
Der Wunschwichtel drehte sich einmal im Kreis, und ein bisschen Sternenstaub rieselte auf Mias Haar. Sofort wurde sie kleiner. Kleiner und kleiner, bis ein Teelöffel so groß war wie eine Rutsche. Neben der Torte lag eine Serviette, die zu einem Schiffchen gefaltet war, und der Wichtel half Mia hinein.
Platsch! Los ging die Fahrt über die Bowle. Die Bowle war rosa und prickelte und funkelte in der Sonne. Orangenscheiben trieben vorbei wie kleine Inseln, und eine Erdbeere schaukelte daher wie eine Boje. Vorne im Schiffchen saß der Wichtel und leuchtete wie ein winziger Leuchtturm.
Auf der anderen Seite drehte sich der Wichtel noch einmal, und schon war Mia wieder so groß wie vorher und stand im Gras. In der Hand hielt sie das ganze Bündel Luftballons.
„Gut festhalten“, sagte der Wichtel.
Die Ballons zogen sanft, und Mias Füße hoben vom Boden ab. Sie schwebte nach oben, am Apfelbaum vorbei, am Dach vorbei, höher und immer höher. Tief unten waren die Gäste nur noch kleine Punkte mit spitzen Hütchen. Dann lag die ganze Stadt unter ihr, mit roten Dächern und dem Fluss, der glänzte wie ein Band. Der Wichtel flog neben ihr, und der Wind summte leise in den Schnüren.
Sie schwebten weiter, bis der Himmel lavendelblau wurde und die ersten Abendsterne aufgingen. Dann sanken die Ballons sacht hinab in ein Land, das Mia noch nie gesehen hatte.
Dort war es Dämmerung, weich und still. Am Weg standen Bäume mit silbernen Stämmen und silbernen Blättern, und an jedem Zweig hing eine leuchtende Laterne. Manche waren golden, manche rosa, und jede schimmerte in ihrem eigenen warmen Licht.
„Hier wird jeder Geburtstagswunsch aufbewahrt, der je gewünscht wurde“, sagte der Wichtel. „Wir passen auf ihn auf, bis seine Zeit gekommen ist.“
Mia ging langsam den Weg entlang und schaute hinauf. Und dann sah sie sie. Hoch oben an einem Zweig leuchtete eine kleine Laterne ein bisschen heller als alle anderen. Mia wusste sofort, dass es ihre war.
Aus dem hohen Gras kam ein kleiner Fuchs mit einer weißen Schwanzspitze. Er legte ihr ein glänzendes Band vor die Füße, das in allen Farben des Regenbogens schimmerte.
„Für dein Fest“, sagte er, als Mia es aufhob. „Alles Gute zum Geburtstag.“
Dann flatterte ein Schwarm Blauvögel auf einen Laternenzweig über ihr. Sie plusterten sich auf und fingen an zu singen. Ihr Lied kam in leuchtenden Wirbeln aus ihren Schnäbeln und schwebte durch die Luft, und es war ein Geburtstagslied, das schönste, das Mia je gehört hatte. „Behalt es“, sangen sie, „und nimm es mit nach Haus.“ Und Mia merkte, dass sie jeden Ton mitsummen konnte.
Zuletzt kam ein runder, flauschiger Bärenjunge. Er blieb einen Schritt vor ihr stehen und breitete die Arme weit aus.
„Ich habe auch ein Geschenk“, brummte er. „Eine Umarmung. Eine große, warme, zum Mitnehmen.“
Als er sie drückte, hüllte ein warmes goldenes Leuchten Mia ein, so kuschelig wie eine frisch gewärmte Decke.
„Und jetzt“, sagte der Wichtel, „müssen wir zurück. Gleich wird die Torte angeschnitten.“
Der Wichtel drehte sich ein letztes Mal. Es flimmerte nach Sternenlicht, und Mia saß wieder auf ihrem eigenen Stuhl oben am Tisch, mit dem glänzenden Band in der Hand und dem Lied der Blauvögel noch im Herzen.
Mama nahm gerade das Messer. „Wer möchte das erste Stück?“, fragte sie.
Niemand hatte bemerkt, dass Mia weg gewesen war. Über der Torte funkelte ein winziger Stern, zwinkerte ihr zu und verblasste. Mia lächelte ein heimliches Lächeln.
Alle aßen gerade Torte, als es an der Tür klingelte. Ding-dong!
„Wer kann das denn sein?“, fragte Papa und lächelte ein bisschen verschmitzt.
Mia sprang vom Stuhl und lief zur Tür. Und dort, mit einem Koffer und schon weit ausgebreiteten Armen, stand Oma. Oma, die so weit weg wohnte, hinter dem Meer, und von der niemand gesagt hatte, dass sie kommen würde.
„Überraschung!“, rief Oma.
Alle Gäste drehten sich um, staunten und jubelten. Die Luftballons schaukelten. Und Mia rannte die letzten Schritte in Omas Arme und hielt sich ganz fest. Denn genau das hatte sie sich gewünscht, ganz fest, ganz innen drin, wo es niemand hören konnte.
Und weit weg, im Land der silbernen Bäume, leuchtete eine kleine Laterne heller als je zuvor.
Rollen für deine Familie
Füge diese Personen zum Buch hinzu – sie übernehmen diese Rollen mit ihren eigenen Gesichtern. Alle weiteren Personen, die du hinzufügst, kommen als sie selbst an der Seite der Hauptfigur vor.
- The one who cuts the cake — passt zu: Mutter, Vater, Großmutter, Großvater, Tante, Onkel
- The surprise visitor — passt zu: Großmutter, Großvater, Tante, Onkel, Cousin/Cousine, Freund/Freundin