Der süße Brei ein personalisiertes Kinderbuch mit deinem Kind als Held
Ein kleines schwarzes Töpfchen, zwei Zaubersprüche und ein sehr wichtiges Halt-Wort.
Ein freundliches kleines Mädchen teilt sein Brot mit einer alten Frau und bekommt dafür ein schwarzes Töpfchen, das süßen Brei kocht, sobald man die richtigen Worte sagt. Zu Hause wird es warm und satt. Doch eines Tages, als das Mädchen fort ist, setzt die Mutter das Töpfchen in Gang und hat die Worte zum Aufhören vergessen. Weicher Brei breitet sich in der Küche und bis in die Dorfgasse aus. Nur das Mädchen weiß bei seiner Rückkehr ruhig die Worte, die das Töpfchen zur Ruhe bringen.
Auch bekannt als Das Märchen vom süßen Brei oder Das Töpfchen mit dem süßen Brei.
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Hannah und der süße Brei
Ein Beispielbuch. Das Kind darin, Hannah, ist KI-generiert – kein echtes Kind. Dein eigenes Buch bleibt privat und wird nie veröffentlicht.
Illustriert (Bildstil) · Niedrig (Illustrationsintensität) · Leuchtende Zeichnung (Illustrationsstil)
Farbpalette: warm honey sunlight, soft oatmeal cream, muted rose, moss green, timbered-house brown, matte black earthenware, gentle storybook watercolor
Beispielseiten
Beispielillustrationen aus dieser Geschichte. Dein Buch wird mit deinem eigenen Kind als Hauptfigur in den Farben dieser Geschichte gezeichnet.



Der süße Brei: die ganze Geschichte
Am Rand eines deutschen Dorfes, in einem Haus mit dunklem Fachwerk und steilem Dach, lebten ein kleines Mädchen von fünf Jahren und seine Mutter. Sie waren freundliche Leute, doch der Winter war lang gewesen, und an einem grauen Morgen lag im Schrank kaum noch ein Krümel.
„Ich schaue, ob der Bäcker eine Brotkante für uns hat“, sagte die Mutter und band sich ihre cremefarbene Schürze um. Das Mädchen hielt das letzte kleine Stück Brot, das sie noch hatten, und ging hinaus in die Gasse, um dort auf sie zu warten.
Am Wegrand, auf einer sonnigen Grasböschung, ruhte sich eine alte Frau aus. Neben ihren Füßen stand ein geflochtener Korb. Sie hatte graues Haar und ein moosgrünes Tuch um die Schultern und sah sehr müde aus. „Guten Morgen, Kleine“, sagte sie. „Ich bin weit gelaufen, und ich habe Hunger.“
Das Mädchen sah auf sein Brot. Es war kein großes Stück. Dann brach es das Brot entzwei und hielt der alten Frau die größere Hälfte hin. „Hier“, sagte es. „Das kannst du haben.“
Die alte Frau lächelte, als hätte sich in ihrem Gesicht ein Fenster geöffnet. Langsam aß sie und dankte dem Mädchen. Dann griff sie in ihren Korb und sagte: „Komm morgen zur blühenden Hecke, dann gebe ich dir etwas dafür.“
Am nächsten Morgen war die Hecke weiß von Blüten, und die alte Frau wartete schon. In ihren Händen hielt sie ein kleines schwarzes Töpfchen. Es war schlicht und rund, aus Ton, mit zwei kurzen Henkeln und ohne jede Bemalung.
„Dieses Töpfchen kocht dir süßen Brei“, sagte sie, „sooft du willst. Du musst sagen: ‚Töpfchen, koche!‘, dann fängt es an. Wenn du genug hast, sagst du: ‚Töpfchen, steh!‘, dann wird es still. Hast du beide Sprüche behalten?“
Das Mädchen sagte sie leise wieder und wieder auf, bis es sie auswendig konnte. Dann trug es das Töpfchen vorsichtig mit beiden Händen nach Hause.
Die Mutter staunte. Sie stellte das Töpfchen mitten auf den breiten, niedrigen Tisch in der Küche und trat dicht neben ihre Tochter. „Na los“, sagte sie. Das Mädchen stieg auf seinen Schemel und sagte: „Töpfchen, koche!“ Im Töpfchen stieg ein wenig cremiger Brei auf, der nach Hafer und Honig duftete. Als das Töpfchen voll war, sagte es: „Töpfchen, steh!“, und der Brei kam zur Ruhe.
Von da an hatten sie nie mehr Hunger. Das Mädchen und seine Mutter setzten sich zusammen mit zwei Holzschüsseln an den Tisch und aßen, bis ihnen warm und wohl war, und das kleine schwarze Töpfchen stand still zwischen ihnen. Der Schrank blieb leer, aber das störte niemanden.
An einem hellen Morgen ging das Mädchen zu seiner Tante, um ihr beim Tragen der Äpfel aus dem Obstgarten zu helfen, und blieb fast den ganzen Tag fort. Die Mutter arbeitete, bis ihr der Magen knurrte. Sie sah das Töpfchen auf dem Tisch an und dachte: Ein Brei wäre jetzt schön.
„Töpfchen, koche!“, sagte sie, und der Brei stieg auf, und die Mutter aß, bis sie satt war. Sie seufzte und wischte sich die Hände ab. „Das ist genug“, sagte sie. Dann hielt sie inne. Wie lautete nur der andere Spruch? „Töpfchen, halt“, versuchte sie. „Töpfchen, ruh dich aus. Töpfchen, es ist genug.“ Nichts davon stimmte, und der Brei stieg weiter.
Er stieg bis zum Rand und glitt in weichen, cremigen Locken darüber. Er breitete sich über den breiten Tisch aus und tropfte auf den Boden. Er war kühl und sanft und bewegte sich langsam, als wäre er höflich. Aber er hörte nicht auf, und bald floss er durch die offene Tür hinaus.
Draußen in der Gasse wand sich ein schmales Band aus Brei zwischen den Pflastersteinen hindurch. Die Nachbarn kamen heraus und standen auf ihren trockenen Türschwellen, die Hände an den Wangen. „Du meine Güte“, sagte der Bäcker. „Ist das etwa Haferbrei?“ Die Kinder zeigten darauf und lachten, und die Mutter stand an ihrer Tür und suchte noch immer nach den Worten.
Gerade da kam das Mädchen die Gasse herauf, einen Korb mit Äpfeln am Arm. Es sah den Brei und die Nachbarn, und es sah seine Mutter in der Tür. Es rief nicht und rannte nicht. Es stieg auf die trockene Holzstufe, stellte den Korb ab und sagte deutlich: „Töpfchen, steh!“
Der Brei hielt an. Das Band in der Gasse lag still. Die letzte kleine Locke glitt zurück ins schwarze Töpfchen, und die Küche war ruhig.
„Ach, Gott sei Dank!“, sagte die Mutter und drückte das Mädchen an sich. „Ich habe die Worte vergessen. Es tut mir so leid.“
„Macht nichts“, sagte das Mädchen. „Ich hab sie nicht vergessen.“
Dann brachten die Nachbarn Schüsseln und Löffel, und ein langer Tisch wurde auf den Dorfplatz getragen. Sie wuschen das Pflaster sauber, und der Bäcker brachte Brot. Gemeinsam aßen sie in der Sonne vom kühlen, süßen Brei, so viel sie wollten, und das kleine schwarze Töpfchen stand still mitten auf dem Tisch.
Das Mädchen und seine Mutter behielten das Töpfchen für immer. Von diesem Tag an sagten sie jeden Abend vor dem Schlafengehen beide Sprüche auf, nur um ganz sicherzugehen.
Rollen für deine Familie
Füge diese Personen zum Buch hinzu – sie übernehmen diese Rollen mit ihren eigenen Gesichtern. Alle weiteren Personen, die du hinzufügst, kommen als sie selbst an der Seite der Hauptfigur vor.
- Mutter — passt zu: Mutter, Großmutter, Tante
- Freundliche alte Frau — passt zu: Großmutter, Tante, Freund/Freundin
Digitales Buch, 8 Seiten: 4,49 $ · oder ab 2,88 $ mit einem Credit-Paket
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